Montag, 23.03.2026

Anbaufläche und Betriebe sinken: Deutsche Spargelproduktion geht zurück

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Der Spargelanbau in Deutschland hat in den vergangenen zehn Jahren deutlich an Bedeutung verloren. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden 2025 insgesamt 103 900 Tonnen Spargel geerntet, das sind 3,9 % weniger als 2024 und 8,5 % weniger als 2015.

Rückgang bei Fläche und Betrieben

Die gesamte Anbaufläche für Spargel betrug 2025 rund 22 500 Hektar. Das ist ein Rückgang um 1,5 % gegenüber 2024 und um 12,5 % gegenüber 2015, als noch 25 700 Hektar bewirtschaftet wurden. Besonders auffällig ist die Entwicklung bei den Betrieben: Ihre Zahl sank in diesem Zeitraum von 1 900 auf 1 350, ein Minus von 29,3 %.

Nach Angaben von Destatis haben vor allem kleinere Betriebe den Anbau aufgegeben. Dadurch fiel der Rückgang bei der Betriebszahl deutlich stärker aus als bei Anbaufläche und Erntemenge.

Regionale Verteilung

Bei der Zahl der anbauenden Betriebe lagen 2025 Bayern mit 290 Betrieben, Nordrhein-Westfalen mit 265 Betrieben und Baden-Württemberg mit 210 Betrieben an der Spitze. Die größten Anbauflächen fanden sich in Niedersachsen mit 4 300 Hektar, Nordrhein-Westfalen mit 4 100 Hektar und Brandenburg mit 4 000 Hektar.

Importe steigen, saisonale Schwerpunkte bleiben

Trotz des Rückgangs der heimischen Produktion stiegen die Spargelimporte 2025 auf 24 500 Tonnen. Das entspricht einem Viertel der einheimischen Erntemenge und bedeutet ein Plus von 6,4 % gegenüber 2024 und 3,4 % gegenüber 2015. Der überwiegende Teil der importierten Ware wurde in der deutschen Spargelsaison eingeführt. 79,4 % der Importe erfolgten in den Monaten März bis Juni.

Wichtigste Herkunftsländer waren 2025 Spanien mit 26,8 % der Importe beziehungsweise 6 600 Tonnen, Mexiko mit 19,7 % beziehungsweise 4 800 Tonnen sowie Griechenland mit 19,6 % beziehungsweise ebenfalls 4 800 Tonnen. Die Exporte lagen 2025 bei 4 500 Tonnen, das sind 2,7 % weniger als 2024, aber 13,0 % mehr als 2015.

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